Archiv der Kategorie 'demo'

Niemand ist vergessen! – Aufruf zur Dieter Eich-Gedenkdemo 2018

Dieter Eich

Der Mord an Dieter Eich – Was ist passiert?

In der Nacht vom 23. auf den 24.05.2000 feierten vier Jungnazis eine Wohnungseinweihungsfeier. Bereits vor Beginn der Feierlichkeit beleidigten sie beim Alkoholeinkauf einen Migranten und brüllten »Sieg heil!«-Rufe aus dem Fenster der Wohnung. Im Laufe des Abends beschlossen sie »einen Assi zu klatschen« und verprügelten den damals 60 jährigen Dieter Eich, der im selben Aufgang wohnte. Später gingen sie ein weiteres Mal in seine Wohnung und erstachen ihn, damit er sie nicht anzeigen konnte. Die Täter wurden zwar gefasst und bekamen Haftstrafen, aber das macht Dieter Eich nicht wieder lebendig. (mehr…)

Kundgebung vorm Grundsicherungsamt

Das Barnimer Grundsicherungsamt zahlt zahlreichen Geflüchteten
systematisch zu wenig Geld aus und macht mit Bargeldauszahlung den
Betroffenen das Leben schwer. Menschen im Kirchenasyl werden die
Leistungen komplett gekürzt, die Betroffenen bleiben dadurch sogar ohne
Krankenversicherung.

Kundgebung, 27.3.2018, 17 Uhr
Eberswalde, Friedrich-Ebert-Straße
direkt vor dem Grundsicherungsamt (Paul-Wunderlich-Haus)

weitere Infos und den Aufruf in verschiedenen Sprachen findet ihr hier:
http://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de/

Infos zum AFD-Aufmarsch und Gegenkundgebungen

Am kommenden Dienstag (15.8.) plant die AFD eine Demonstration durch Eberswalde. Es soll unter anderem der PEGIDA-Mitbegründer Siegfried Däbritz auftreten.
Ein breites Bündnis aus Initiativen, Parteien und Gewerkschaften organisiert Gegenproteste unter dem Motto „Aufstehen gegen Rassismus!“

Auf dieser Übersichtskarte könnt ihr sehen, wo Gegenkundgebungen angemeldet sind.

Kommt auf die Straße und zeigt deutlich, dass ihr keinen Bock darauf habt, dass rassistische und nationalistische Hetzer durch Eberswalde marschieren!

Weitere Infos stehen im Aufruf des Bündnisses:

Aufstehen gegen Rassismus – Unser Alternative ist Solidarität!

Die AfD plant für den 15.08.2017 eine Kundgebung in Eberswalde. Sie will damit vor den Bundestagswahlen Stimmung machen gegen Geflüchtete, politisch Andersdenkende und gegen alle, die für eine weltoffene und solidarische Gesellschaft stehen.
Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist mittlerweile keine Protestpartei mehr, sondern ein Sammelbecken und Sprachrohr für rassistische Politik. Sie versucht derzeit bundesweit, wie auch im Barnim, zu einem Zentrum der Rechten zu werden. Es werden nationalistische, rassistische und zum Teil auch Naziparolen verbreitet und es wird gegen Andersdenkende gehetzt. So werden politische Diskurse und das gesellschaftliche Klima nach rechts verschoben.
Doch die AfD ist nicht nur wegen ihres offenen Rassismus eine ernsthafte Gefahr für die Gesellschaft. Das Parteiprogramm ist in vielerlei Hinsicht reaktionär. Unter anderem wird ein traditionelles Familienbild propagiert, welches in letzter Konsequenz die Frauen zurück an den Herd drängt. Auch sollen beispielsweise soziale Sicherungssysteme zurückgefahren und Steuern für die Reichen gesenkt werden. Offensichtlich ist das alles nicht im Sinne der gesellschaftlich Benachteiligten, die diese Partei wählen sollen.
Vor den anstehenden Wahlen versucht die AfD auf Bundesebene, sich einen gemäßigten Anstrich zu verpassen. Im Barnim läuft das offensichtlich anders. Die angekündigten Redner sind klar im äußeren rechten Flügel der Partei positioniert und stehen für eine völkisch-nationalistische Politik. Der Schulterschluss mit dem Pegida-Gründer Siegfried Däbritz aus Dresden zeigt, dass die sogenannte Alternative nicht einmal den Versuch unternimmt sich vom gewaltbereiten rechten Potential abzugrenzen. Auch die anderen Redner sind klar als rechtsaußen Politiker bekannt und haben keine Berührungsängste zur NPD, wie zum Beispiel der Bürgermeisterkandidat aus Bad Freienwalde Lars Günther mit einer gemeinsamen Demo „gegen Überfemdung“ vor einigen Jahren mit der NPD und anderen bewiesen hat.

Egal unter welchem Label sich Rassist_innen, Nationalist_innen und die alten und neuen Nazis versammeln, wir werden ihnen keinen Platz lassen in Eberswalde oder anderswo. Wir sind viele Menschen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichsten Alters und politischer Orientierung. Wir sind geeint in dem Willen für eine gerechte, weltoffene und tolerante Gesellschaft zu streiten. Deshalb rufen wir am 15.08.2017 ab 18.00 Uhr zu einer Protestkundgebung in der Nähe des Eberswalder Marktplatzes (Richtung Kirchhang) auf. Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung setzen!

Light Me Amadeu
DGB Region Ostbrandeburg
Bündnis 90/ Grüne
DIE LINKE Eberswalde
SPD Eberswalde und Finow
Runder Tisch Willkommen in Eberswalde
Jusos Barnim
Linksjugend solid Barnim
Antifaschistische Initiative Eberswalde

150-200 Men­schen de­mons­trier­ten ge­gen Ab­schie­bun­gen im Barmim

Wir posten hier mal die Artikel von Inforiot und MOZ zu der Demo.

INFORIOT – An ei­ner kraft­vol­len De­mons­tra­tion ge­gen Ab­schie­bun­gen im Bar­nim be­tei­lig­ten sich am 8. Juni 2017 in Ebers­walde über 150 Per­so­nen. An­läss­lich ver­mehr­ter Ab­schie­bun­gen und Ab­schie­be­ver­su­che aus dem Land­kreis in die­sem Jahr hatte ein Bünd­nis von An­tira- und An­tifa-Grup­pen zu dem Pro­test auf­ge­ru­fen.
(mehr…)

Schluss mit den Abschiebungen im Barnim!

Aufruf:

Angst und Schrecken statt Schutz und Willkommen?

In diesem Jahr sind im Landkreis Barnim zahlreiche Abschiebungen und Abschiebeversuche bekannt geworden. Menschen die auf ihrer Flucht bei uns Schutz suchen, sollten sich sicher fühlen können. Doch viele der Flüchtlinge im Barnim haben Angst. Einige schlafen nicht mehr in ihren Zimmern, weil sie fürchten in der Nacht aus ihren Betten geholt und direkt abgeschoben zu werden.

Am 3. April um 4 Uhr rissen Mitarbeiter der Barnimer Ausländerbehörde einen aus dem Tschad geflohenen Mann im Übergangswohnheim Bernau-Lobetal aus seinem Schlaf. Sie brachten ihn sofort zu einem Flugzeug nach Berlin mit dem er nach Frankreich abgeschoben wurde. Dort droht ihm eine Abschiebung in den Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, in dem es laut Amnesty International zu massiven Menschenrechtsverletzungen kommt. Diese Abschiebung sorgte bei den anderen Bewohnern des Heimes für große Angst, weil auch sie betroffen sein könnten. Ein anderer Mann aus dem Tschad sprang in Panik aus dem Fenster, stürzte durch ein Glasdach und zog sich dabei erhebliche Schnittverletzungen zu.

Wir fordern vom Barnimer Landrat Bodo Ihrke und der Leiterin der Barnimer Ausländerbehörde Ilka Zerche-Roch einen sofortigen Abschiebestopp. Setzen Sie sich auf Landes- und Bundesebene ebenfalls
dafür ein.
Schluss mit dem Klima der Angst!

- Initiative Barnim für alle

Kommt zahlreich!
Donnerstag, 8. Juni// Start: 16:30 am Bahnhof Eberswalde

*** Mobimaterial: ***

zum Drucken (hohe Qualität, große Dateien):
- Plakat A3 (pdf)
- Flyer A6 beidseitig (pdf)
- Demoaufruf auf Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi

zum Onlinegebrauch in Emails oder Websites (geringere Qualität, kleine Dateien):
- Plakat (png)

- Flyer beidseitig (pdf)