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Einführung in die Faschismustheorien


Was ist Faschismustheorie und wozu ist sie gut?
Den Faschismus gibt es unter diesem Namen seit rund 100 Jahren, und seit fast ebenso langer Zeit wird versucht, ihn theoretisch zu beschreiben und zu erklären. Faschismustheorien liefern Begriffe und Modelle, um vergangene und gegenwärtige Erscheinungen aus dem Feld der extremen Rechten zu untersuchen, zu vergleichen und einzuordnen. Damit können sie zu einer Grundlage für die Entwicklung antifaschistischer Strategien beitragen. Die Veranstaltung führt in Grundgedanken einiger Faschismustheorien ein.
Zum Referenten: Mathias Wörsching ist Historiker und Politologe und betreibt die Internetseite www.faschismustheorie.de
In naher Zukunft erscheint sein Einführungsbuch zu Faschismustheorien in der Reihe theorie.org des Schmetterling-Verlags.

Los geht’s 18 Uhr. Es wird Schnittchen und Getränke geben.

Ort:
Aula, Stadtcampus (Haus 6)
Hochschule für nachhaltige Entwicklung
(Schicklerstr. 5)

Veranstaltung am 18.10 in Eberswalde

„Versagt die Justiz im Kampf gegen rechten Terror?
Wissenschaftliche Analyse von Defiziten bei den Ermittlungen zum NSU-Komplex.“

Auch nach der Urteilsverkündung im NSU-Prozess im Juli dieses Jahres gibt es mehr Fragen als Antworten zum NSU-Komplex. Das Netzwerk des NSU, die Rolle und das Wissen staatlicher Behörden und die Auswirkungen der Taten und der rassistisch geführten Ermittlungen für die Geschädigten und Angehörigen der Ermordeten waren kaum Gegenstand. Dass dem so ist, liegt zu großen Teilen in der Verantwortung der Bundesanwaltschaft. Als oberste Strafverfolgungsbehörde hatte sie im NSU-Prozess eine äußerst wichtige Rolle inne. Sie vertrat zum einen die Bundesrepublik Deutschland als Geschädigte des NSU, zum anderen die Anklage und leitete die Ermittlungen.
Die Autorinnen Isabella Greif und Fiona Schmidt diskutieren am Beispiel der Ermittlungen zum NSU-Komplex und dem Oktoberfestattentat, welche strukturellen Defizite den staatsanwaltschaftlichen Umgang mit rechter und rassistischer Gewalt prägen und welche Kontinuitäten sich daraus ergeben.

Die Veranstaltung findet am 18.10 ab 19:00 im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio, Beratungszimmer statt.

Lesung mit Manja Präkels

Schnapskirschen I

Schnapskirschen II

Film: DEPORTATION CLASS

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Am Dienstag den 04.07.17 um 19 Uhr zeigen wir in der Aula der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde den Film „DEPORTATION CLASS“.

Der von den Regisseur*innen Carsten Rau und Hauke Wendler realisierte Film zeichnet ein präzises und nüchternes Bild nächtlicher Abschiebungen. Er gibt aber auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.
Zusätzlich zur Filmvorführung gibt die „Initiative Barnim für alle“ einen Überblick über Abschiebungen im Barnim.

Datum: Dienstag der 04.07.17
Beginn: 19 Uhr

Ort:
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Stadtcampus, Haus 6, Aula
Friedrich-Ebert-Straße 28

Eintritt frei, Spenden willkommen

Für Rückfragen: afie[at]riseup.net

Weitere Informationen unter:
www.deportation-class-film.de
www.refugeeswelcomebarnim.blogsport.de

Infoveranstaltung zu den G20 Protesten

Wer sind eigentlich die G20 und was wollen sie? Und wieso kommen sie überhaupt nach Hamburg? Was ist an Protesten in Hamburg geplant, und woran sollte ich denken, wenn ich mich Anfang Juli auf den Weg mache?
Eine kurze Infoveranstaltung mit anschließender Diskussion über die G20 und die Aktionen rund um den Gipfel.

Infoveranstaltung zum G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg
Donnerstag, 22.Juni
um 19:30 im Schöpfwerk

(Schöpfurter Str. 5, Eberswalde)

mehr Infos zu den Protesten auch hier: https://www.g20hamburg.org/