Archiv der Kategorie 'kackscheisse'

„Heimatliebe Brandenburg“ den Tag versauen!

Am 09.02.2019 ist es wieder soweit: Das Bündnis „Heimatliebe Brandenburg“ will wieder durch Eberswalde marschieren und völkisch-nationalistische Hetze verbreiten.
Angemeldet wurde die Demonstration erneut von Lars Günther (AfD) aus Bad Freienwalde. Lars Günther ist in der rechten Szene gut vernetzt, und scheut sich nicht, mit militanten Neonazi-Kameradschaften zusammenzuarbeiten. Mehr Infos zu den Machenschaften Lars Günthers gibt es hier.

Gegen den rechten Aufmarsch ruft ein Bündnis aus Eberswalder Initiativen, Gewerkschaften und Parteien zu Protesten auf! Um 13:30/14:00 Uhr starten wir die Demonstration unter dem Motto „Solidarisch gegen den Hass!“ am Bahnhof und ziehen bis zum Kirchhang am Marktplatz.
Auf dem Marktplatz beginnt um 15 Uhr die Kundgebung von „Heimatliebe Brandenburg“. Anschließend werden sie versuchen, durch die Stadt zu laufen. Ihre geplante Route führt vom Marktplatz über die Friedrich-Ebert-Straße, Eisenbahnstr., Wilhelmstr., Bergerstr., Eisenbahnstr., Breite Straße zurück zum Markt.

Wir überlassen den rechten HetzerInnen nicht die Straße! Kommt am 9.2. mit uns raus! Wir sind viele, laut und kreativ! Gemeinsam können wir „Heimatliebe Brandenburg“ den Tag versauen!


Zum Aufruf des Unteilbar-Bündnisses


Unser Alternative ist Solidarität! – Am 26.08. für ein weltoffenes Eberswalde


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Kundgebung vorm Grundsicherungsamt

Das Barnimer Grundsicherungsamt zahlt zahlreichen Geflüchteten
systematisch zu wenig Geld aus und macht mit Bargeldauszahlung den
Betroffenen das Leben schwer. Menschen im Kirchenasyl werden die
Leistungen komplett gekürzt, die Betroffenen bleiben dadurch sogar ohne
Krankenversicherung.

Kundgebung, 27.3.2018, 17 Uhr
Eberswalde, Friedrich-Ebert-Straße
direkt vor dem Grundsicherungsamt (Paul-Wunderlich-Haus)

weitere Infos und den Aufruf in verschiedenen Sprachen findet ihr hier:
http://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de/

#hartBackbord – Widerstand dem Grenzregime

Aufruf von https://hartbackbord.noblogs.org/

Tausende Menschen sterben im gefährlichsten Meer der Welt, dem Mittelmeer. Nicht weil es dort gefährliche Strömungen oder tropische Stürme gibt, nicht wegen marodierender Freibeuter*innen oder einem tobenden Krieg, sondern allein auf Grund unterlassener Hilfeleistung der europäischen Staaten. Sie schotten ihre Grenzen gegen die nach Europa Flüchtenden immer stärker ab. Mit verschiedenen Grenzbefestigungsanlagen auf der Balkanroute, verstärkten Grenzen an ihren afrikanischen Enklaven, dem perfiden Flüchtlingsabkommen mit Diktator Erdoğan, bleibt kein sicherer Fluchtweg in die EU. (mehr…)

Infos zum AFD-Aufmarsch und Gegenkundgebungen

Am kommenden Dienstag (15.8.) plant die AFD eine Demonstration durch Eberswalde. Es soll unter anderem der PEGIDA-Mitbegründer Siegfried Däbritz auftreten.
Ein breites Bündnis aus Initiativen, Parteien und Gewerkschaften organisiert Gegenproteste unter dem Motto „Aufstehen gegen Rassismus!“

Auf dieser Übersichtskarte könnt ihr sehen, wo Gegenkundgebungen angemeldet sind.

Kommt auf die Straße und zeigt deutlich, dass ihr keinen Bock darauf habt, dass rassistische und nationalistische Hetzer durch Eberswalde marschieren!

Weitere Infos stehen im Aufruf des Bündnisses:

Aufstehen gegen Rassismus – Unser Alternative ist Solidarität!

Die AfD plant für den 15.08.2017 eine Kundgebung in Eberswalde. Sie will damit vor den Bundestagswahlen Stimmung machen gegen Geflüchtete, politisch Andersdenkende und gegen alle, die für eine weltoffene und solidarische Gesellschaft stehen.
Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist mittlerweile keine Protestpartei mehr, sondern ein Sammelbecken und Sprachrohr für rassistische Politik. Sie versucht derzeit bundesweit, wie auch im Barnim, zu einem Zentrum der Rechten zu werden. Es werden nationalistische, rassistische und zum Teil auch Naziparolen verbreitet und es wird gegen Andersdenkende gehetzt. So werden politische Diskurse und das gesellschaftliche Klima nach rechts verschoben.
Doch die AfD ist nicht nur wegen ihres offenen Rassismus eine ernsthafte Gefahr für die Gesellschaft. Das Parteiprogramm ist in vielerlei Hinsicht reaktionär. Unter anderem wird ein traditionelles Familienbild propagiert, welches in letzter Konsequenz die Frauen zurück an den Herd drängt. Auch sollen beispielsweise soziale Sicherungssysteme zurückgefahren und Steuern für die Reichen gesenkt werden. Offensichtlich ist das alles nicht im Sinne der gesellschaftlich Benachteiligten, die diese Partei wählen sollen.
Vor den anstehenden Wahlen versucht die AfD auf Bundesebene, sich einen gemäßigten Anstrich zu verpassen. Im Barnim läuft das offensichtlich anders. Die angekündigten Redner sind klar im äußeren rechten Flügel der Partei positioniert und stehen für eine völkisch-nationalistische Politik. Der Schulterschluss mit dem Pegida-Gründer Siegfried Däbritz aus Dresden zeigt, dass die sogenannte Alternative nicht einmal den Versuch unternimmt sich vom gewaltbereiten rechten Potential abzugrenzen. Auch die anderen Redner sind klar als rechtsaußen Politiker bekannt und haben keine Berührungsängste zur NPD, wie zum Beispiel der Bürgermeisterkandidat aus Bad Freienwalde Lars Günther mit einer gemeinsamen Demo „gegen Überfemdung“ vor einigen Jahren mit der NPD und anderen bewiesen hat.

Egal unter welchem Label sich Rassist_innen, Nationalist_innen und die alten und neuen Nazis versammeln, wir werden ihnen keinen Platz lassen in Eberswalde oder anderswo. Wir sind viele Menschen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichsten Alters und politischer Orientierung. Wir sind geeint in dem Willen für eine gerechte, weltoffene und tolerante Gesellschaft zu streiten. Deshalb rufen wir am 15.08.2017 ab 18.00 Uhr zu einer Protestkundgebung in der Nähe des Eberswalder Marktplatzes (Richtung Kirchhang) auf. Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung setzen!

Light Me Amadeu
DGB Region Ostbrandeburg
Bündnis 90/ Grüne
DIE LINKE Eberswalde
SPD Eberswalde und Finow
Runder Tisch Willkommen in Eberswalde
Jusos Barnim
Linksjugend solid Barnim
Antifaschistische Initiative Eberswalde